Legionellen-Erkrankung verbreitet sich im Mühlheimer Krankenhaus

Legionellen im Trinkwasser machen immer wieder Schlagzeilen. Der folgende aktuelle Fall sollte ein erneuter Ansporn für mehr Kontrolle und die Sanierung von veralteten Anlagen sein.

Das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen teilte am 29.09.2017 laut der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mit, dass im Mühlheimer Krankenhaus 16 Personen an Legionellen-Pneumonie erkrankt seien, einer schweren Lungenentzündung. Vier Personen darunter, die jedoch bereits an schweren Vorerkrankungen litten, sind verstorben. Ob dies eine Folge der Legionellen-Erkrankung war, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Die Legionellen wurden sowohl in der Trinkwasserinstallation als auch in klimatechnischen Anlagen nachgewiesen. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden erste Maßnahmen ergriffen, wie die Klimaanlage auszuschalten und sogenannte Steril-Filter an den Wasserentnahmestellen einzubauen.

Durch die rechtzeitig ergriffenen Maßnahmen sind nach der Inkubationszeit von 10 Tagen keine weiteren Erkrankungen mehr zu verzeichnen. Bereits lange im Vorfeld war das Evangelische Krankenhaus bemüht, die gesamte Wasseranlage und -aufbereitung zu modernisieren. Ansprechpartner zu diesem Vorfall sind, laut vorgeschriebenem „Meldeweg“, das Gesundheitsamt und das Umweltministerium.


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