☰ Menü

Umfrage Trinkwasserhygiene in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Berlin, 19.10.2016 – Die Partner für Wasser haben im August dieses Jahres das Institut für empirische Sozialkommunikation (I.E.S.K.) in Düsseldorf beauftragt, eine Umfrage zur Beschaffenheit von Trinkwasseranlagen in Krankenhäusern und Pflegeheimen durchzuführen. Diese Erhebung fand im September statt. Jetzt liegen die Ergebnisse der gut 1.500 angesprochenen Einrichtungen vor.

Bei der Umfrage wurden zunächst bewusst nur Krankenhäuser sowie Häuser aus dem Alten- und Pflegebereich berücksichtigt. Der Umgang mit kranken und alten Menschen erfordert besondere Maßstäbe und stellt höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit. Die Antwortquote von über 20% (309) ist als gut zu bewerten. Das deutet darauf hin, dass man einer möglichen Unterstützung von außen hinsichtlich etwaiger Problembeseitigungen aufgeschlossen gegenübersteht.

Zwei Punkte haben die Partner für Wasser und das umfrageleitende Institut etwas überrascht: Gut 30% der Trinkwasserinstallationen sind zwischen 25 und 100 Jahre alt. In enger Korrelation steht dazu die Angabe, dass über 70% die Frage, ob es schon einmal Leckagen bei der Anlage gab, mit ja beantworten. Wiederum zwei Drittel führen im Zusammenhang mit Leckagen das fehler- oder schadhafte Material an, das verbaut wurde.

„Wir sind zunächst froh, dass unsere Umfrage auf relativ große Offenheit stieß“, sagt der Studien- und Institutsleiter, Dr. Uwe Pöhls. Das sei ein Zeichen für Know-how-Bedarf und Transparenz. „Der Umgang mit der Trinkwasserinstallation und mögliche Probleme im Betrieb sind kein Tabuthema mehr“, so Pöhls.

Der PfW-Vorsitzende Joachim Stücke, der die Erhebung in Auftrag gegeben hat, fühlt sich bestätigt: „Die Partner für Wasser sind im Frühjahr angetreten, um im Healthcare-Sektor stärker für die Trinkwasserhygiene zu sensibilisieren. Die Auswertung der Umfrageergebnisse zeigt, dass der Bereich Trinkwasserhygiene viel mehr Aufmerksamkeit verdient, weil er maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit der Patienten hat.“

277 Wörter, 1.767 Zeichen

Ansprechpartner: Udo Sonnenberg, Geschäftsführung Partner für Wasser, presse@partnerfuerwasser.de – Die Auswertung der Umfrage steht Journalisten und Mitgliedern kostenfrei zur Einsichtnahme Verfügung. Bei alle anderen Interessenten wird eine Schutzgebühr von 159 € erhoben.

Die Partner für Wasser e.V. haben sich im Januar 2016 in Berlin mit dem Ziel gegründet, für mehr Hygiene und Sicherheit im Umgang mit Trinkwasser in den sensiblen Einrichtungen der Daseinsvorsorge einzutreten. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Firmen Grünbeck Wasseraufbereitung, Hansa Armaturen und Uponor als Installationsspezialist. Der Expertenbeirat setzt sich fachlich versierten Persönlichkeiten zusammen.