Virtuelle Hygienebewertung: So können Sie prüfen, ob es sauber ist

Durch den digitalen Wandel wird sich die tägliche Hygienearbeit in Gesundheitseinrichtungen nachhaltig ändern, zum Beispiel durch das virtuelle Heidelberger Hygiene-Rating.

Das virtuelle Heidelberger Hygiene-Rating funktioniert wie eine Art „Google-Maps“ in der Arztpraxis. Mit einem virtuellen Raumrundgang bringt der Hygiene-Inspektor Mitarbeitern die Inhalte der Basishygiene näher. Hierbei spielen auch Hygienemaßnahmen rund um das Thema Wasser eine zentrale Rolle.

Im Mittelpunkt steht das Ziel, Hygiene sichtbar zu machen und das Team zu motivieren. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Rückmeldung über das Abschneiden und ein HHR – Zertifikat. Darüber hinaus kann die Aufnahme der zertifizierten Arztpraxis in die deutschlandweite Hygienekarte erfolgen.

„Das Heidelberger Hygiene-Rating ist jetzt auch virtuell möglich. Unser neues „Passt-sich-an-Konzept“ verbindet  Online & auf Wunsch Hygienebewertung vor Ort – auf zeitgemäße Art! Flexibel, verständlich, kostengünstig!“, so der Initiator des Heidelberger Hygiene-Ratings und PfW-Experte Mark Peters.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter www.hcm-magazin.de

Weitere Informationen zu der Initiative „Heidelberger Hygiene-Rating“ sind auf der Website des Praxismanagement Bublitz-Peters GmbH & Co.KG und unter mailto:info@bublitz-peters.de erhältlich.

Hygieneradar 2018: Aktuelle Hygiene-Herausforderungen für medizinische Einrichtungen

Eine zentrale Erkenntnis des Hygieneradars 2017 lautete, dass die gesetzlichen Vorgaben und die Empfehlungen des Robert KochInstituts (RKI) die wichtigsten Treiber für das Thema Hygiene sind.

Das Hygieneradar 2018 greift diese Erkenntnis auf. Es untersucht, wo Spannungsfelder zwischen Hygienegesetzen und -programmen und ihrer Umsetzung im Klinikalltag liegen.

Die Ergebnisse finden Sie hier

Weitere Informationen finden Sie hier

Kurzumfrage zur Hygienesituation in Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Die Kurzumfrage zur Hygienesituation in Pflege- und Senioreneinrichtungen fand – angelehnt an das WISAG Hygieneradar für medizinische Einrichtungen – im Frühjahr 2018 statt. An der Befragung beteiligten sich 70 Personen der Führungsebene von Pflege-, Senioren-, Tagespflege oder ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Wohngemeinschaften.

Die Ergebnisse der Kurzstudie „Multiresistente Erreger (MRE) in
Senioren- und Pflegeeinrichtungen“ finden Sie unter www.hygieneradar.de

Weitere Informationen finden Sie hier

Weltwassertag am 22.März 2019

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März fragte die Bundesregierung nach der Verwendung unserer Wassers. Duschen und das WC spülen – dafür nutzen wir Deutschen den Großteil unseres trinkbaren Leitungswassers. Gerade einmal vier Prozent brauchen wir zum Essen und Trinken. Was tun die Bundesregierung, die Europäische Union und die Vereinten Nationen für unsere Wasserversorgung?

Wir drehen den Wasserhahn auf – und heraus sprudelt regelmäßig kontrolliertes Trinkwasser. Fast 100 Prozent aller deutschen Haushalte sind an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Weltweit sieht es anders aus: Das zeigt der aktuelle Weltwasserbericht der UNESCO. Sicheres Wasser und gute sanitäre Einrichtungen sind ein Menschenrecht. Das hat die UN-Generalversammlung am 28. Juli 2010 beschlossen. Doch weltweit leben 2,1 Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser, mehr als 844 Millionen Menschen benötigen mindestens eine halbe Stunde täglich, um Wasser zu beschaffen oder bekommen es gar nicht.

Hier finden Sie den Weltwasserbericht der Vereinten Nationen 2019

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Bundesregierung

Vom Regen in die Zukunft: Die Website der Berliner Regenwasseragentur ist online

Das Land Berlin strebt einen neuen Umgang mit Regenwasser an. Um Berlin an die Folgen des Klimawandels wie zunehmende Starkregenereignisse, Hitze- und Trockenperioden anzupassen soll künftig mehr Regenwasser vor Ort bewirtschaftet und als Ressource genutzt werden. Mit Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung, begrünten Mulden, Regenwassernutzung, wasserdurchlässigen Belägen oder auch künstlichen Wasserflächen kann die Kanalisation entlastet, das Überflutungsrisiko reduziert, das Stadtklima verbessert, und mehr Grün geschaffen werden.

Seit Mai 2018 unterstützt die Berliner Regenwasseragentur das Land Berlin bei diesem Wandel und seit Mitte März 2019 ist die Website der Berliner Regenwasseragentur, eine Informationsplattform im Stil eines Online-Magazins, online. In rund 20 Beiträgen – Reportagen, Praxisberichten, Interviews, Sachberichten und Serviceangeboten – finden Sie Wissenswertes und Aktuelles rund um das Thema dezentrale Regenwasserbewirtschaftung in Berlin.

Hier geht’s zur Website der Regenwasseragentur

Hygienemanagement im Gesundheitssektor

Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser bedürfen einer exzellenten Ausstattung, um den Menschen, die dort arbeiten, leben, gepflegt werden oder Angehörige besuchen, ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Das bedeutet insbesondere, dass man im Bereich Hygiene Vorsicht walten lassen muss. „Ein funktionierendes Hygienemanagement im Healthcare-Bereich ist das wesentliche Merkmal, um die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner, Patienten und Mitarbeiter zu erhalten.“

Lesen Sie den informativen Beitrag  von CareTRIALOG hier

SCHULBAU Magazin berichtet über Studie zur Trinkwasserhygiene im Schulbereich

2018 hat Partner für Wasser das IESK, das Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung e.V., mit der Befragung von 25.000 Schulen in Deutschland zum Zustand ihrer Trinkwasseranlage beauftragt. Rund 1.000 Schulen haben mitgemacht.

Eine Übersicht der Ergebnisse finden Sie hier

Mehr Informationen über die durchgeführte Studie und die daraus gewonnenen Erkenntnisse finden Sie außerdem in der kommenden Ausgabe 2-19 des „SCHULBAU Das Magazin von der Kita bis zum Campus“. Gerne können Sie auch auf der Homepage www.schulbau-messe.de“ vorbeischauen, um mehr über den Neu-, Aus- und Umbau von Bildungsbauten im Innen- sowie im Außenbereich zu erfahren.

Bayern bringt Bundesratsinitiative gegen Mikroplastik auf den Weg

Bayern startet eine Bundesratsinitiative gegen Mikroplastikzusätze in Kosmetikprodukten:

Unser Tun und Handeln hat Folgen. Das Zeitalter der Wegwerfgesellschaft muss dringend beendet werden. Dies ist im Sinne unserer heutigen Gesellschaft – aber noch viel mehr im Sinne der kommenden Generationen. Laut Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber ist jedes weitere Plastikteilchen in der Umwelt eines zu viel. Er fordert einen nachhaltigeren Umgang mit unseren wertvollen, und vor allem endlichen, Ressourcen – der Umwelt zuliebe. 

Die Pressemitteilung finden Sie hier

Mehr Informationen finden Sie hier

Hilfreiche Publikationen zum Thema Trinkwasserhygiene

Foto: Dennis Skley | cc 2.0 Lizenz

Hier bieten wir unseren Lesern eine Hilfestellung mit entsprechenden Literaturhinweisen:

Sanitärtechnik: Das Standardwerk des Sanitärfachmannes bringt eine grundlegende Anpassung an den aktuellen Stand der technischen Regelwerke und berücksichtigt die europäische Normung. Besondere Abschnitte sind der Hygiene, dem Gesundheitsrisiko durch Krankheitskeime, den geltenden Gesetzen und den Verordnungen und Richtlinien gewidmet, in der 10. Auflage erschienen 2011 im Krammer Verlag

Betreiben und Instandhalten von gebäudetechnischen Anlagen: Das Buch enthält die für Anwender wichtigen Informationen zur optimalen Vorbereitung auf die neue Betriebssicherheitsverordnung bzw. die zu deren Umsetzung und richtet sich an Mitarbeiter in Wohnungsbaugesellschaften und ausführenden Unternehmen, Betreiber von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen, Fachplaner, Sachverständige, Projektierer und Juristen, erschienen Februar 2017 im Beuth-Verlag

Praxishandbuch der technischen Gebäudeausrüstung: Das Fachbuch richtet sich an Architekten, planende Bauingenieure, TGA-Fachplaner, Fachhandwerker, Wohnungsunternehmen, Bauaufsichtsämter, Energieberater, Bauherren. Neu darin u.a. Abbildung der Anforderungen und Lösungen hoher Sicherheit und Funktionalität am Beispiel hygienisch unbedenklicher Trinkwasserinstallationen,  erschienen 2013 im Beuth-Verlag

Empfehlungen für die Durchführung einer Gefährdungsanalyse gemäß Trinkwasserverordnung: richtet sich in erster Linie an den betroffenen „Unternehmer oder sonstigen Inhaber“ (UsI) einer Trinkwasser-Installation, bei der eine Legionellenkontamination vorliegt, 2012 (PDF) Umwelt Bundesamt

Legionellen in Trinkwasser-Installationen: Gefährdungsanalyse und Sanierung von Arnd Bürschgens, erschienen 12/2015 im Beuth-Verlag

Gebäudetechnik für Trinkwasser: Fachgerecht planen – Rechtssicher ausschreiben – Nachhaltig sanieren, von Thomas Kistemann, Werner Schulte, Klaus Rudat, Wolfgang Hentschel, Daniel Häußermann, Vorwort Prof. Dr. Martin Exner, erschienen bei Springer Vieweg 2012

Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention: darin auch Anforderungen der Hygiene an die Wasserversorgung (ab S. 58), (PDF) Herausgeber: Robert Koch-Institut

VDI-Handbuch Sanitärtechnik: Kapitel zu Trinkwasseranlagen einzeln abrufbar, VDI

Rechtssicherheit für Betreiber von Trinkwasseranlagen, Urteile und deren Bedeutung im Zusammenhang mit der Trinkwasserhygiene von Rechtsanwalt Hartmut Hardt, erschienen im Beuth-Verlag

Herr Hardt (https://ra-hardt.de/) hat auch auf dem Trinkwasserhygiene-Dialog der Partner für Wasser im Frühjahr 2017 in Würzburg referiert.

Ein umfangreiches Kompendium zum Thema Trinkwasserhygiene mit vielen technischen Hinweisen und Stand 31.5.2016 stellt die Firma Kemper aus Olpe zur Verfügung: Link

Diese Vorgaben müssen Trinkwasser-Gefährdungsanalysen einhalten. Die Verbände-Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023-2 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen – Gefährdungsanalyse“ beschreibt den Ablauf, Aufbau und Inhalt eines Gutachtens.

Empfehlung des Umweltbundesamtes zu erforderlichen Untersuchungen auf Pseudomonas aeruginosa, zur Risikoeinschätzung und zu Maßnahmen beim Nachweis im Trinkwasser: Link

 

Sicherheit in sensiblen Bereichen

Wasseraufbereitung in Pflegeeinrichtungen

Wasserqualität in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Hygiene und Zuverlässigkeit

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