Expertenbeirat Partner für Wasser tagt online

Screenshot Zoom-Meeting v.l. im Uhrzeigersinn: Tanja Ehret, Udo Sonnenberg, Dr. Uwe Pöhls, Christian Kniele, Dr. Matthias Brück, Horst Träger, Martin Taschl

Der Partner für Wasser-Expert:innen-Beirat ist ein satzungsgemäßes Gremium des Verbandes. In unregelmäßigen Abständen kommt die Runde zusammen, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen und abzustimmen. Die heutige Sitzung war der Auftakt nach der Neuwahl bei der Mitgliederversammlung Ende April. Die Ideengeberrunde hat folgende konkrete Punkte definiert:

Vorbereitung von Schulungsinhalten ab Herbst, Entwicklung eines Schulungsvideos Trinkwasserhygiene als Dienstvorbereitung für Pflege und ÖGD sowie Multiplikatorensammlung für Adressaten von aktuellen Trinkwasserhygiene-Informationen.

Ein weiteres Online-Meeting ist für Anfang August geplant. Die Expert:innen der Partner für Wasser beraten Vorstand und Geschäftsstelle inhaltlich und multiplizieren Ideen/Know-how in ihre jeweiligen Netzwerke.

Partner für Wasser: Ein neutraler, unabhängiger Absender, der Trinkwasserhygiene im Gesundheitswesen politisch verankert.

PfW-Web-Talk: Trinkwasserverordnung + Water-Safety-Plan

In einer weiteren Ausgabe unseres Live-Web-Talks haben Anina Schuh und Udo Sonnenberg heute einige regulatorische Hintergründe zum Thema Trinkwasserhygiene diskutiert und aufgezeigt. Mit Blick auf die Umsetzungsfrist für die novellierte EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht, die im Januar 2023 endet, ging es auch um die Einführung einer Risikobewertung und den damit im Zusammenhang stehenden Water-Safety-Plan (WSP). Schauen/hören Sie selbst (für Eilige: bitte bis 1:30 „vorspulen“):

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Neuregelungen bei der Umsetzung der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie

Foto: Unsplash.com David Becker

Im Januar 2023 muss die neue EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Damit verbunden ist die Risikobewertung der Hausinstallationen auf Basis eines Wassersicherheitsplanes. Auch am Normensektor sind umfassende Neuerungen zu erwarten.

Mit der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie 2020/2184 werden umfangreiche Änderungen der Trinkwasserverordnung erforderlich. So finden sich in ihr erstmals gesetzlich festgelegte Parameterwerte für Legionellen, die Bewertung des von den Hausinstallationen ausgehenden Risikos wird zumindest für sogenannte „prioritäre“ Örtlichkeiten verbindlich. Die Festlegung dieser Örtlichkeiten obliegt den nationalen Behörden, von der Kommission vorgeschlagen werden etwa Krankenhäuser, Gesundheitseinrichtungen, Altersheime, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Bildungseinrichtungen, Beherbergungsbetriebe, Restaurants und Gaststätten, Sport- und Einkaufszentren, Freizeit-, Erholungs- und Ausstellungseinrichtungen, Strafvollzugsanstalten und Campingplätze. Für sie ist auf Basis eines Wassersicherheitsplans ein Risikomanagementsystem zu etablieren, um eine Gefährdung der Nutzer dieser Einrichtungen hintanzuhalten. Nicht nur Installateure, sondern auch Verbraucher und Immobilienbesitzer müssen zukünftig über die Gefahren und die richtige Nutzung der Hausinstallationen unterrichtet werden.

Der Beitrag unseres Kooperationspartners Martin Taschl geht auf die wichtigsten grundlegenden Änderungen und die Elemente des Wassersicherheitsplans ein.

Sicherheit in sensiblen Bereichen

Wasseraufbereitung in Pflegeeinrichtungen

Wasserqualität in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Hygiene und Zuverlässigkeit

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