Hygienethemen haben Hochkonjunktur

Die Corona-Pandemie macht eines ganz deutlich: Hygiene in allen Bereichen, hat oberste Priorität. Das gilt für den Umgang der Menschen untereinander im öffentlichen Raum. Das gilt und galt schon immer im Umgang mit Lebensmitteln – gerade in der Gastronomie. Und das gilt mit Blick auf das Trinkwasser, unserem wichtigsten Lebensmittel zu aller erst.

Die Erreger von Krankheiten haben leichtes Spiel, wenn Hygieneregeln nicht beachtet werden. In den frühen Zeiten der Industrialisierung, wo Menschen und Tiere begannen, auf engstem Raum zusammenzuleben, grassierten Krankheiten mit oft tödlichem Ausgang: Cholera, Typhus, Tuberkulose und vieles mehr. Menschen steckten sich rasch durch Ausscheidungen aller Art an, weil diese nicht „sauber“ und unter Einhaltung von Hygienemindestregeln entsorgt wurden. Diesen Zusammenhang von Armut, Krankheit und damit Nährboden für Erreger konnten wir zum Glück größtenteils hinter uns lassen.

Das Prinzip „Krankheitserregerübertragung durch Flüssigkeit“ aber wird bleiben. Zwei Menschen unterhalten sich und durch Aerosole aus Speichel erfolgt dann die Infektion. Aerosole sind unsere täglicher Begleiter: Kleinste Wasserpartikel, die z.B. vom Wasserhahn beim Einschenken eines Glases Wasser abgesprüht werden. Aerosole werden von Klimaanlagen freigesetzt. Oder Aerosole entstehen durch die Munddusche beim Zahnarzt. Seit Monaten wird über dieses Thema breit diskutiert.

Das Corona-Virus hat zweifelsohne dazu beigetragen: Es entsteht eine anderes, ein neues Hygiene-Bewusstsein. Diese neue Sensibilität überträgt sich auch auf den Umgang mit Trinkwasser. Insbesondere im Healthcare-Sektor, der einerseits durch die Vielzahl von Covid-19 Erkrankten herausgefordert wurde und wird. Andererseits handelt es sich bei den Einrichtungen der öffentlichen Gesundheitsdaseinsvorsorge um große, komplexe Gebäude mit viel Technik und vielen Einfallstoren für Krankheiten. Ironischerweise sind diejenigen, die sich im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung aufhalten, per se schon geschwächt – entweder krank oder alt, oder sogar beides.

In solchen Einrichtungen spielen darum Wasserthemen eine sehr große Rolle: Wasser wird z.T. in absoluter Reinheit benötigt. Es gibt viele unterschiedliche Entnahmestellen in einem solchen Haus. Nutzwässer bedürfen ebenfalls der besonderen Behandlung. Sie können nicht wie normales Abwasser behandelt werden. Wasserhygiene ist im Gesundheitsbereich folglich oberstes Gebot.

Das wiederum führt unmittelbar zum Zustand der Trinkwasserinstallation, über die die Versorgung läuft. Dieses komplexe System mit Pumpen, Leitungen, Armaturen, Druckausgleichsanlagen, Warmwasseraufbereitungen etc. muss einwandfrei funktionieren, damit das dreifache Grundgesetz für Wasser eingehalten werden kann: Kaltes Wasser muss kalt bleiben, warmes Wasser muss warm bleiben und Wasser muss fließen.

Das Thema „Wasser in Bewegung“ ist natürlich gerade jetzt, wo nach der Hochphase der Corona-Einschränkungen viele Gebäude vom Bürohochhaus, über die Gastronomie bis hin zu den Schulen und Sporteinrichtungen wieder hochgefahren werden, besonders wichtig. Über Wochen und Monate stand das Wasser. Stehendes Wasser neigt bei entsprechender Temperatur innerhalb weniger Tage dazu, gefährliche Biofilme auszubilden. Ohne entsprechende Reinigung bleiben diese in den Leitungen und breiten sich dort weiter aus.

Die Schulen sind nach wie vor besonders in den Blick zu nehmen: Nach langer Corona-Zwangspause geht es fast nathlos über in die großen Ferien mit weiteren Wochen des betrieblichen Stillstands. Noch nie waren Schulen in Deutschland so lange außer Betrieb. Diese Dinge müssen Anlagenbetreiber verstärkt im Blick behalten. Im Falle einer Havarie können sie persönlich haftbar gemacht werden. Wer die Nutzer seiner Einrichtung und sich selbst schützen will, achtet folglich auf höchste Hygienestandards – ein Zuviel ist hier fast nicht möglich!

 

Gespräch mit Landtagsabgeordneten in Niedersachsen

v.l.: Joachim Stücke,⁩ Christian Zehetgruber, Frank Oesterhelweg MdL, Martin Bäumer MdL, Dr. Frank Schmädeke MdL, Axel Miesner MdL und Udo Sonnenberg ⁦

Die Partner für Wasser setzen ihre Gespräche in den Ländern fort: Nach Vor-Ort-Terminen in Stuttgart (2018) und Nordrhein-Westfalen (Anfang 2019) kam es heute zu einem weiteren Treffen mit Landtagsabgeordneten der CDU in Niedersachsen. In Stuttgart wurde ein Entschließungsantrag ins Parlament eingebracht. Zwischenzeitlich liegen weitere parlamentarische Antworten aus Mecklenburg-Vorpommern und aus Hessen vor.

Mit den Parlamentariern in Niedersachsen haben wir diskutiert, was getan werden kann, damit eine mangelnde Trinkwasserhygiene in öffentlichen Gebäuden der Daseinsvorsorge (Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Sportstätten etc.) nicht zu schwerwiegenden Schäden an Leib und Leben führt. Es geht nicht darum, Angst und Schrecken zu verbreiten. Aber eine vernünftige Datenlage wäre schon ein Anfang. Danach käme die gründliche Analyse und dann sollte man über entsprechende Maßnahmen diskutieren. Wir freuen uns, diesen Dialog gemeinsam in Gang zu setzen, um mittel- und langfristig die Trinkwasserqualität im Healthcare-Sektor entscheidend zu verbessern.

 

Hygieneradar 2018: Aktuelle Hygiene-Herausforderungen für medizinische Einrichtungen

Eine zentrale Erkenntnis des Hygieneradars 2017 lautete, dass die gesetzlichen Vorgaben und die Empfehlungen des Robert KochInstituts (RKI) die wichtigsten Treiber für das Thema Hygiene sind.

Das Hygieneradar 2018 greift diese Erkenntnis auf. Es untersucht, wo Spannungsfelder zwischen Hygienegesetzen und -programmen und ihrer Umsetzung im Klinikalltag liegen.

Die Ergebnisse finden Sie hier

Weitere Informationen finden Sie hier

Kurzumfrage zur Hygienesituation in Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Die Kurzumfrage zur Hygienesituation in Pflege- und Senioreneinrichtungen fand – angelehnt an das WISAG Hygieneradar für medizinische Einrichtungen – im Frühjahr 2018 statt. An der Befragung beteiligten sich 70 Personen der Führungsebene von Pflege-, Senioren-, Tagespflege oder ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Wohngemeinschaften.

Die Ergebnisse der Kurzstudie „Multiresistente Erreger (MRE) in
Senioren- und Pflegeeinrichtungen“ finden Sie unter www.hygieneradar.de

Weitere Informationen finden Sie hier

Hygienemanagement im Gesundheitssektor

Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser bedürfen einer exzellenten Ausstattung, um den Menschen, die dort arbeiten, leben, gepflegt werden oder Angehörige besuchen, ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Das bedeutet insbesondere, dass man im Bereich Hygiene Vorsicht walten lassen muss. „Ein funktionierendes Hygienemanagement im Healthcare-Bereich ist das wesentliche Merkmal, um die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner, Patienten und Mitarbeiter zu erhalten.“

Lesen Sie den informativen Beitrag  von CareTRIALOG hier

Interview mit Joachim Stücke: Mehr Aufmerksamkeit für Hygiene und Sicherheit im Umgang mit Trinkwasser

Ein Interview mit unserem Vorsitzenden Joachim Stücke, welches am 7. August auf „Blog der Republik“ erschienen ist.

Blog der Republik: Herr Stücke, ist das Thema Trinkwasser – wir sprechen ja immer vom Lebensmittel Nr.1 – in Deutschland nicht so selbstverständlich, dass es dafür eigentlich gar keiner „organisierten“ Unterstützung bedarf?

Stücke: Gerade weil Trinkwasser unser wichtigstes Lebensmittel und die Basis unserer Lebensqualität ist, kann man sich eigentlich gar nicht genug um dieses besondere Gut kümmern. Allerdings gibt es dafür, neben den staatlichen Gesundheitsämtern und den Wasserversorgern, mit ihren anerkannt hohen Standards, schon auch eine ganze Reihe von Akteuren. Unser Fokus liegt auf dem Thema „Trinkwasser-Hygiene“ und hier ganz speziell im öffentlichen Bereich. Hier gilt es, für die besonderen Anforderungen und die Bedürfnisse spezieller Zielgruppen zu sensibilisieren. Das ist ein ganz wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Interessensvertretungen und Institutionen. Wir stehen nicht im Wettbewerb, sondern im Austausch, im konstruktiven Dialog.

Blog der Republik: Ihr Ziel ist es, mit Partner für Wasser (PfW) für Hygiene und Sicherheit im Umgang mit Trinkwasser, in den sensiblen Einrichtungen der Daseinsvorsorge einzutreten. Da fallen uns natürlich auf Anhieb die Krankenhäuser ein. Aber Sie haben ja wie mehr Einrichtungen und Bereiche im Auge?

Stücke: Natürlich sind die Krankenhäuser oft im Mittelpunkt von Diskussionen über Hygiene und Trinkwasser-Hygiene. Aber auch Kinder und Jugendliche in den Schulen, aber natürlich prinzipiell alle Menschen in Alten- und Pflegeheimen.  Millionen Menschen sind hier ganz besonders auf die Trinkwasser-Hygiene angewiesen. Wir alle stehen da in einer öffentlichen Verantwortung, weil Themen wie Keime – also Krankheitserreger – bei Kindern bzw. Heranwachsenden und generell Menschen mit schwachen Immunsystem besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Man sollte dabei nicht unterschätzen, wie viele Menschen das in der sich immer rascher verändernden Gesellschaft betrifft.

Blog der Republik: Deutschland, wir sind eine der führenden Wirtschaftsnationen und mit hohen oder sogar höchsten Standards in allen Lebensbereichen. Gilt das denn nicht auch für den Bereich der Trinkwasser-Hygiene?

Stücke: Es mangelt uns nicht an Richtlinien und Normen. Es gibt kein Vakuum bezüglich dessen, was zu tun sei. Alle erforderlichen Gesetzesmöglichkeiten sind da. Gerade im Januar wurde nochmals die Trinkwasserverordnung aktualisiert und den aktuellen Handlungsnotwendigkeiten angepasst. Worum es uns geht, bezieht sich auf die Problematiken in der Anwendung. Um Fragen wie z.B., welche Qualitätsanforderungen schon bei Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen des „health care“-Bereichs eingehalten werden müssen, welche technischen Einrichtungen den neuesten Erkenntnissen und Standards entsprechen. Hier verläuft die Entwicklungsdynamik erheblich schneller als die Gesetzgebung das normieren kann. Da bedarf es einer permanenten öffentlichen Diskussion und der Suche nach den aktuell jeweils besten Lösungen.

Blog der Republik: Wir haben eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Und eines der besten sicher auch. Bildung ist ebenfalls ein gesellschaftlich sehr aufmerksam wahrgenommenes Thema. An Fragen aus diesen Bereichen entscheiden sich Wahlen. Woran mangelt es denn dann eigentlich?

Stücke: Wir haben große Infrastrukturprobleme in Deutschland. Nicht nur im Bereich von Autobahn- und Brückenbau. Gerade der Gesundheitsbereich, die Pflege und auch Schule und Kindergärten stehen unter enormem Kostendruck. Es mangelt an allen Ecken und Enden an Geld.  Aber auch an hinreichender Kapazität und Kompetenz auf Seiten von Betreibern wie Genehmigungsbehörden, sich mit allen Anforderungen an die Trinkwasserhygiene bei Betrieb, aber auch Planung und Bau von neuen Einrichtungen auseinanderzusetzen. Es mangelt da oft an Personal. Wir können daher nicht davon ausgehen, dass alle beteiligten Akteure im Hinblick auf alle betroffenen Bereiche auch hinreichend informiert sind, wie die gültigen Standards effizient und effektiv umgesetzt werden.

Das gilt sicher sogar auch für den Bereich des Handwerks. Es fehlt dann oft die Sensibilisierung, was denn im Unterschied zu einer „normalen“ Baustelle im Krankenhaus zu beachten ist.

Natürlich gibt es auch da entsprechende Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Aber oft fehlt die Zeit, das Bewusstsein und manchmal hapert es auch in der Kommunikation. Daher bedarf es enormer Anstrengungen, um hier die notwendigen Voraussetzungen für eine optimale Trinkwasser-Hygiene zu schaffen.

Blog der Republik: Die von Partner für Wasser  in Auftrag gegeben Studie zum Thema „Trinkwasser-Hygiene in Schulen“ hat einige interessante Ergebnisse gebracht. Was hat sie besonders überrascht, und was macht Ihnen da Kopfschmerzen?

Stücke: Zuerst einmal die starke Beteiligung. Es gab eine wirklich unerwartet hohe Rücklaufquote und eine große Bereitschaft, sich zu beteiligen. Um nur ein kleines Beispiel zu nennen: In einer Ruhrmetropole haben sich fast 50 % der Schulen beteiligt. 9 verschiedene Schultypen mit fast 75 % Schüler insgesamt in der Stadt.  Ein starker Beleg dafür, dass das Thema in den Schulen ernst genommen wird.

Unter den Ergebnissen hat bei problematischen Befunden wenig überrascht, dass wir in vielen Bundesländern eine erhebliche Infrastrukturproblematik haben. Ost-West und Nord-Südgefälle sind auffällig. Es wundert nicht, dass finanzschwache Kommunen eben nicht hinreichend Mittel zur Verfügung haben, um unsere hohen Ziele im Bildungsbereich allein schon infrastrukturell zu erfüllen. Alte Gebäude, alte Versorgungseinrichtungen, Renovierungsstau, um nur Stichworte zu nennen. Und eben unterschiedliche Prioritäten bei der Verwendung der Mittel.

Überrascht hat uns, dass seitens der Schulen deutlich auf Kommunikationsprobleme bei Schwierigkeiten hingewiesen wurden. Trotz klarer Verantwortlichkeitsstufen, gibt es offenbar „Kommunikationslücken“.  Von nicht kommunizierten Probenentnahmen, bis hin zur verzögerten Weitergabe von Informationen bei kritischen Befunden. Das kann eigentlich im Zeitalter der Digitalisierung kein echtes Problem sein. Hier kann und muss sehr schnell etwas geschehen.

Trotz eines tiefen Verständnis für die Finanzprobleme im Gesundheitsbereich, bei der Pflege und die Finanznot der Kommunen: Menschen mit gesundheitlichen Problemen, schwachen oder noch nicht entwickelten Immunsystem sind uneingeschränkt schützenswert. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der Menschen mit Allergien, Immunschwächen oder Unverträglichkeiten zunimmt, muss dem verstärkt Rechnung getragen werden. Es geht eben darum, unspektakulär, undramatisch, aber nachhaltig zu sensibilisieren.

Blog der Republik:  Beispiel Planung. Hier könnte sicher noch vieles verbessert werden, aber wer ist der Adressat: Die Politik im Bund? Im Land? Oder in den Kommunen? Die Bauwirtschaft? Wo müssen Stellschrauben bewegt werden, um hier Verbesserungen zu erzielen?

Stücke: Das lässt sich an einem recht populären Beispiel verdeutlichen: Dem Brandschutz. Hier gibt es eine sehr weitreichende Überwachung und Kontrolle durch Institutionen und eben eine Fülle von Normen. Das zeigt sich nicht nur beim, aus eben diesen Gründen unvollendeten, Projekt „BER“. Jeder, der ein Büro oder eine öffentliche Fläche plant, kann das nachempfinden. Im Trinkwasserbereich aber eher nicht. Wenn das Wasser im hygienisch einwandfreien Zustand die Wasserwerke und deren Netzte verlassen hat, greift die Verantwortung der Anlagenbetreiber (Eigentümer, Träger etc.). Der Staat hält sich da bisher noch sehr weit zurück. Mir fällt kein Fall ein, wo ein Genehmigungsverfahren oder eine Abnahme an der Trinkwasserhygiene gescheitert ist. Darüber sollten wir einmal nachdenken. Es mangelt offenbar immer noch an Sensibilität für diesen Bereich – wenngleich die regelmäßig durchzuführende Untersuchung auf Legionellen im Trinkwasser sicher schon mal ein großer Fortschritt ist.

Unser Alltag funktioniert überwiegend über visuelle Bereiche. Neue Fenster sieht man, neuen Anstrich ebenfalls. Alles, was hinter der Wand, im Keller passiert, ist aus dem Wahrnehmungsbereich. Und das gilt auch für die Personenschäden. Es sterben erheblich mehr Menschen an Folgen von Problemen im Hygienebereich als bei Bränden. Nur sieht man eben die Opfer und Betroffenen nicht direkt wie bei einem Feuer. Die Ursachenforschung ist etwa komplizierter und dauert oft sehr lange.

Und wir haben dazu auch auf europäischer Ebene, mit nicht mehr zeitgemäßen Strukturen zu kämpfen.  Wir haben keine EU-weit gültigen Normen für Trinkwasserhygiene im engeren Sinn. Die EG-Richtlinie „Über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ aus dem Jahr 1998 (sic!) normiert zwar einige Mindeststandards, aber wie diese eingehalten werden, lässt die Richtlinie offen. Der Begriff „Hygiene“ taucht in der Richtlinie noch nicht einmal auf!

Das bedeutet z.B., dass alle entsprechenden Produkte für eine zeitgemäße Trinkwasser-Hygiene für den europaweiten Handel entsprechend immer wieder neu geprüft werden müssen, da überall andere Qualitätsstandards gelten. Wir haben zwar EU-Normen für einheitliche Konfitüren oder die Größe von Äpfeln, aber bei der Trinkwasserhygiene hat Europa noch nicht wirklich stattgefunden. Auch dafür gilt es zu sensibilisieren.

Das Gespräch mit Joachim Stücke, Vorstand der Partner für Wasser, führte Dr. Uwe Pöhls von der Redaktion „Blog der Republik“.

HACCP: Ist Gefahrenanalyse die Lösung in Sachen Hygiene?

Interview mit Mark Peters, Coach, Hygiene Auditor und Partner für Wasser-Experte

HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Point. Auf Deutsch versteht man darunter die Gefahrenanalyse kritischer Kontrollpunkte in der Lebensmittelverarbeitung. Dabei geht es darum, dass potentielle Gefahren im Vorfeld ermittelt und so vermieden werden können. Mit unserem Partner für Wasser-Experten Mark Peters haben wir im Interview über das Potential von HACCP-Konzepten gesprochen und wie damit die Hygiene in Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge verbessert werden kann.

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